Neustadtplan 2017

Amadeus Waltenspühl kreierte den Neustadtplan 2017

Die erste Ausgabe des Neustadtplanes wurde vom Luzerner Grafiker Amadeus Waltenspühl, Grafiker des Jahres 2016, gestaltet. Zukünftig wird der Neustadtplan jedes Jahr von einer anderen Gestalterin/einem anderen Gestalter aus Luzern kreiert.

> Den Neustadtplan 2017 können Sie hier bestellen oder herunterladen



Neustadt-Walking-Route: auf 14 Stationen durch die Luzerner Neustadt

Die Neustadt-Walking-Route, auf dem Neustadtplan rot eingezeichnet, führt Sie von der Kapellbrücke bis zum Helvetiagärtli. Auf 14 Stationen können Sie viel über die Entstehung und Entwicklung des urbansten Quartiers der Stadt Luzern erfahren.

Die Kurztexte auf dem Neustadtplan werden durch viele historische Fotos und erklärende Texte auf unserer Website ergänzt. Nachfolgend finden Sie eine Liste der 14 Stationen auf der Neustadt-Walking-Route.

A − Luzerner Theater

Das Luzerner Theater hat schon manchen Sturm überstanden – auch nach dem Grossbrand von 1924 wurde es zu neuem Leben erweckt. Wie aber die Zukunft nach dem Scheitern der Salle Modulable aussieht, ist ungewiss. Das ist betrüblich, denn: Wussten Sie, dass das Luzerner Theater das älteste Dreispartenhaus der Schweiz ist?
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B − Hirschmatt

Das Haus an der Ecke zum Hirschengraben wirkt unscheinbar. Doch seine Fassade lässt erahnen, wie geschichtsträchtig es ist. Hier, ausserhalb der alten Stadtmauern, begann die Geschichte des Hirschmattquartiers. Und wussten Sie, dass an dieser Adresse einst die politischen Grössen des Kantons lebten?
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C − Viktoriaplatz

Mit dem Bau des neuen Bahnhofs im Jahr 1896 wurde die Pilatusstrasse von den Gleisen der Centralbahn befreit. Dadurch entstand ein Prachtboulevard, der den Vergleich mit der Bahnhofstrasse in Zürich nicht zu scheuen brauchte. Wussten Sie aber, dass das Hirschmattquartier auf dem Reissbrett entstand?
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D − Sammlung Rosengart

Als die Schweizerische Nationalbank im Jahre 1924 an der Pilatusstrasse einzog, hielt sich die Freude der Luzerner in Grenzen. Zu schlicht war der Bau. Heute ist die Sammlung Rosengart ein Aushängeschild des Kulturangebotes. Wussten Sie, dass das Gebäude im sumpfigen Untergrund auf einer riesigen Eisenbetonplatte
schwimmt?
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E − Gutenberghof

Das Haus aus dem Jahr 1907 ist ein typisches Beispiel für die verspielte Architektur der Belle Époque. Aussergewöhnlich sind die Statuen und Fassadenreliefs, die von der Druckerdynastie zeugen, die hier lebte und arbeitete. Wussten Sie, dass in diesem Haus bis 1959 eine der damals drei Luzerner Tageszeitungen gedruckt wurde?
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F − Vögeligärtli

Im Vögeligärtli gab es nicht nur Vögel, sondern auch Hirsche, eine Tropfsteinhöhle und einst ein stinkendes Gaswerk. Erst als das Hirschmattquartier fertig gebaut war, kam auch die Zentralbibliothek dazu – und dies auf Umwegen. Wussten Sie, dass das
Vögeligärtli eigentlich Sempachergarten heisst?
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G − Lukaskirche

Zu hoher Turm, zu laute Glocken – die reformierte Lukaskirche hatte es im katholischen Luzern nicht leicht. Zumindest nicht zu Beginn. Schon bald wurde aber die Architektur des Stahlbetonbaus als ein herausragender Vertreter der frühen Moderne gerühmt. Wussten Sie auch, dass sich im Innern der Kirche ein wahrer Kunstschatz verbirgt?
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H − Hirschmattstrasse

Die Hirschmattstrasse ist ein Abbild der architektonischen und kulturellen Vielfalt, die das Quartier prägt. Und sie zeigt, wie fragil das Gleichgewicht zwischen Betriebsamkeit und Wohnlichkeit ist. Wussten Sie, dass die Bevölkerungszahl im Hirschmattquartier in den Jahren der Hochkonjunktur um 30 Prozent abnahm?
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I − Blockrandbebauung

Blockrandbebauungen waren die grossstädtische Form des Bauens, als das Hirschmattquartier auf dem Reissbrett entworfen wurde. Die fünf- bis sechsstöckigen Bauten sind gegen aussen repräsentativ, gegen innen wohnlich. Sie sollten es zumindest sein. Denn wussten Sie, dass die Innenhöfe schon früh mit Gewerbebauten
zugestellt wurden?
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J − Architektur der Sechzigerjahre

Nicht jedem gefällt sie, die Architektur der Hochkonjunktur. Zweckmässig musste sie sein, «modern» und auf Rendite ausgelegt. 20 Prozent mehr Bürofläche brachte sie. Und kleinere, teurere Wohnungen. Wussten Sie, dass es im Hirschmattquartier nur ein Gebäude gibt, das nicht als Blockrandbau konzipiert wurde?
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K − Zeugen der Belle Époque

An der Habsburgerstrasse fühlt man sich in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt – zumindest was die Architektur der ausgezeichnet erhaltenen Häuser anbelangt. Eher an das Mittelalter erinnern die Strassennamen. Wussten Sie, dass die Dornacherstrasse wegen einer Schlacht im Schwabenkrieg so heisst?
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L − Weisses Schloss

In den überbordenden Historismus mischen sich im Hirschmattquartier immer wieder Elemente des Jugendstils. Das Restaurant Weisses Schloss hat nicht nur den Jugendstil bewahrt, sondern auch die Bausubstanz – anders als auf der anderen Seite der Moosstrasse. Wussten Sie, dass hier seit Jahrzehnten einer der besten Bauplätze der Stadt brachliegt?
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M − Moosstrasse

Spekulanten verschätzen sich nicht nur, sie verschandeln manchmal auch. Das ehemalige «Mascotte» ist ein Paradebeispiel dafür, was alles schiefgeht, wenn das Ziel des Bauherrn nur der Profit ist. Wussten Sie, dass das Haus von einem der grössten Pleitiers der Luzerner Geschichte gebaut wurde?
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N − Helvetiagärtli

Das Helvetiagärtli ist der Beweis dafür, dass sich Initiative lohnt. Quartierbewohner schlossen sich in den Neunzigerjahren zusammen und machten das Helvetiagärtli von der Einöde zum Kleinod. Wussten Sie übrigens, dass das Hotel Helvetia einst ein Hort für Alkoholgegner war?
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